Geflügelzuchtverein Oettingen und Umgebung        

Geflügelzucht - Natur pur und wirklich das "Gelbe vom Ei"

 

Die bunte Welt des Ziergeflügels

 

 

Eine Reise in die wunderbare Welt des Ziergeflügels bot uns unser Züchterfreund Markus Munzinger im Rahmen der Monatsversammlung Juni. Engagiert und mit spürbarer Begeisterung für die Ziergeflügelzucht begann er mit dem hühnerartigen Ziergeflügel und passend mit dem Bankivahuhn, der in Südostasien beheimateten, wildlebenden Stammform des heutigen Haushuhns.

 

Neben den vielen prächtigen Fasanen kam er auch auf so seltene Exemplare wie das Auerhuhn oder so skurrile wie den Rotschnabelhokko zu sprechen.

 

 



Den zweiten Teil seines Vortrags widmete Munzinger den Ziertauben. Die Zeit reichte verständlicherweise nicht, um auf die mehr als 300 Arten einzugehen. In der Präsentation fehlen durfte aber keinesfalls die Felsentaube, ist sie doch die alleinige Stammform aller Taubenvögel und außer in arktischen Gefilden auf der ganzen Erde beheimatet. Gewissermaßen auf einer Weltreise nahm der Referent die interessierten Zuhörer auch bei seiner Auswahl an Ziertaubenrassen mit. Von Südamerika mit dem zierlichen Perutäubchen bis nach Südostasien zur wesentlich größeren und nahezu ausschließlich auf dem Boden lebenden Gelbbrust-Erdtaube, reichte das breite Spektrum. Immer wieder brachte Munzinger angesichts der prächtigen Gefieder dabei seine Begeisterung über die Natur als wahre Künstlerin zum Ausdruck.

 



Nicht minder prächtig kommen die Vertreter aus dem dritten Teil des Referats daher. Die Enten, Gänse und Schwäne aus der Abteilung „Wasserziergeflügel“ stehen in Vielfalt und prächtiger Erscheinung den vorher gezeigten Exemplaren in nichts nach und weisen das oft sogar lautstark nach, wie z.B. die Gelbe Pfeifgans. Trauer- und Höckerschwäne bildeten schließlich den Abschluss des kurzweiligen und sehr interessanten Vortrags und eine einladende Werbung für das Hobby der Ziergeflügelzucht. Die Anwesenden zollten Markus Munzinger langanhaltenden Applaus und der Vorsitzende des GZV Oettingen, Rainer Hertle, überreichte ihm als Dank ein Präsent.

 


Die anschließende Diskussion wurde bestimmt von der immer größer werdenden Zahl an Auflagen und behördlichen Vorgaben, die die Ausübung des Hobbys zunehmend erschweren. Diese Problematik, betrifft, ebenso wie die Tatsache, dass wohl auf absehbare Zeit keine Ausstellungen mehr möglich sein werden, auch alle anderen Tauben- und Hühnerzüchter. Unbestritten leisten die Hobbyzüchter einen äußerst wertvollen Beitrag zum Erhalt der Artenvielfalt, um so enttäuschender ist es, dass durch immer mehr Auflagen, Einschränkungen und Absagen die Zukunft der Hühner-, Tauben- und Ziergeflügelzucht alles andere als rosig erscheint.